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Im Gespräch mit Andreas Mütsch, Gewinner des Sachbuch-Finales

Zuletzt aktualisiert: vor ein paar Sekunden

Teilnehmend in der März-Runde von Bold & Untold stellte Andreas Mütsch sein Sachbuch “Blindenschrift für Sehende” vor, zog damit ins Finale und wurde am 15. Juni von der Jury des Sachbuch-Finals zum Gewinner des ersten Platzes gekürt. Sein Manuskript galt als originell und eine Nische füllend. Wir haben Andreas nach der Bekanntgabe der Gewinner ein Paar Fragen gestellt. 

And the winner is…

 

Welche Gedanken gingen dir in dem Moment durch den Kopf, als du die Gewinnerbenachrichtigung bekommen hast? Beschreib in einem Wort, was du jetzt fühlst...

"Unglaublich"

Im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich konnte es nicht glauben.

Ich war bei der Bekanntgabe der Gewinner so nervös, dass ich meinen Namen auf der Countdownseite zum ersten Platz gar nicht bemerkt habe. Erst als mir mein eigenes Cover entgegensprang, habe ich realisiert, was passiert war. Dann dachte ich nur noch: "Wow, unglaublich!"

 

Ein besonderes Manuskript bringt spezielle Herausforderungen mit sich

 

Wie lange arbeitest du schon am Buch?

Die erste Idee zu dem Buch entstand schon 2017, als ich mich mit der Blindenschrift beschäftigte und kaum Übungsmaterial fand.

Dann geriet das Thema etwas in Vergessenheit. Erst im April 2021 begann ich erneut - immer wieder mit Unterbrechungen - am Manuskript zu arbeiten und die Idee nahm langsam konkrete Formen an. Das Ganze blieb aber immer noch bruchstückhaft und einige Kapitel fehlten komplett. Als ich dann im März 2022 auf den Bold-and-Untold-Wettbewerb aufmerksam wurde, ging alles ganz schnell: Titelschutz beantragen, Lerneinheiten vervollständigen und Kurzgeschichten für den Übungsteil schreiben. Der Wettbewerb war wohl der Tritt in den ..., den ich nötig hatte, um das Buch endlich fertig zu schreiben.

 

Was war die größte Herausforderung bei der Arbeit an deinem Manuskript?

In meinem Fall war es die Erzeugung der Texte mit Braillezeichen. Ich hatte begonnen, ein Skript zu entwickeln, das diese Arbeit leisten sollte. Aber speziell für die Vollschrift mit ihren Abkürzungen waren mehrere Anläufe nötig. Erst als ich eine mitlernende Datenbank im Skript implementierte, lieferte es ein akzeptables Ergebnis.

Dazu kam das zweispaltige Layout der Übungstexte. Die Ausrichtung der Texte in Schwarzbraille und Schwarztext musste genau passen.

 

Der Wettbewerb vernetzt 

 

Hattest du einen Favoriten bei den anderen Konkurrenten? Ein Manuskript, was es dir besonders angetan hat?

Ein interessantes Manuskript - das es leider nicht ins Finale geschafft hat - ist "Seelenmassage", der Gesundheitsratgeber von Dr. Daniela Preiß. Die Autorin ist von Geburt an blind, was natürlich einen Bezug zu meinem Buch hat. Inzwischen sind wir auch in Kontakt und Daniela wird mit dem Gastbeitrag "Braille und seine Bedeutung für Sehbehinderte" in meinem Buch vertreten sein. Toll, was der Wettbewerb alles möglich gemacht hat!

 

Wann wird dein Buch erscheinen?

Geplant ist momentan das dritte Quartal 2022. Da ich die Zeit zwischen der Märzrunde und dem Finale gut nutzen konnte, ist das Buch in seinen Grundzügen jetzt fertig. Das heißt, alle Kapitel, Erklärungen und Übungen sind vorhanden. Jetzt steht noch das Korrekturlesen an, dann wird veröffentlicht.


 


 

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