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Die März-Finalisten im Interview

Zuletzt aktualisiert: vor 4 Monaten

Jedes Mal, wenn eine Runde von Bold and Untold zu Ende geht, juckt es uns in den Fingern, mit den Finalist:innen zu sprechen. Was hat der Monat aktive Stimmenjagd mit ihnen gemacht, was haben sie gelernt und wie geht es weiter? Das haben wir nun unsere März-Finalist:innen gefragt.

 

Andreas Mütsch: Blindenschrift für Sehende

Was war dein größtes Learning aus der März-Runde und was würdest du ggf. anders machen, wenn du noch einmal von vorne anfangen würdest?

Es war spannend, die Entwicklung der Stimmenverteilung zu verfolgen. Jede Aktivität auf Social-Media-Kanälen führte zu einem Anstieg der Stimmen. Deshalb wäre es gut gewesen, ich hätte mich intensiver um Updates und Postings mit Bezug zum Bold-and-Untold Wettbewerb gekümmert. Auch offline hätte ich in meinem Umfeld mehr die Werbetrommel rühren sollen.

Wem würdest du die Teilnahme am Wettbewerb empfehlen?

Da die Sparten Sachbuch und Ratgeber im Wettbewerb etwas unterrepräsentiert sind, kann ich die Teilnahme vor allem denjenigen angehenden Selfpublishern empfehlen, die in diesem Bereich ein noch unveröffentlichtes Manuskript haben. Als Roman-Autor wird man dagegen schnell in der Masse unsichtbar, wenn man nicht schon zu Beginn viele Stimmen für sich sammeln kann.

Wie geht es für dich und dein Buch weiter bis zum großen Finale?

An erster Stelle muss ich mich jetzt darum kümmern, bis zum Finale noch einen möglichst großen Teil des Manuskripts fertig zu stellen. Zwei Kapitel des Buchs fehlen noch komplett. Aktuell schreibe ich an der Kurzgeschichte, die im Buch in Brailleschrift veröffentlicht werden soll. Daneben muss ich noch mein Programm zur Brailleschrift-Konvertierung verbessern, sodass auch Vollschrift und 8-Punkt-Computerbraille unterstützt werden. Und bei alledem darf natürlich mein Brotberuf nicht vernachlässigt werden.

Wo finden wir dich?

Informationen zu meinen Büchern findet man am besten auf meiner Homepage www.muetsch-online.de. Social-Media-mäßig bin ich auf Instagram und Twitter als unterwegs.

 

Julia Thiele: Mein letztes Heute

Was war dein größtes Learning aus der März-Runde und was würdest du ggf. anders machen, wenn du noch einmal von vorne anfangen würdest?
Menschen wollen dir helfen – das ist mein größtes Learning. Die Teilnahme am Wettbewerb war insgesamt eine wahnsinnig herzerwärmende Erfahrung für mich. Anstrengend und nervenaufreibend war es zwar auch, aber was bleibt, sind die positiven Erlebnisse entlang des Weges. Viele Leute in meinem Umfeld wussten wenig bis nichts von meinen Schreibambitionen und waren sehr interessiert und hilfsbereit.

Und was ich anders machen würde?
Weniger Zerdenken! Leute um Hilfe zu bitten, und das am besten täglich, hat mich erstmal ganz schön Überwindung gekostet. Der Ich-will-niemanden-nerven-Gedanke war gerade Anfang des Monats sehr präsent und hat mich ausgebremst. Irgendwann hatte ich dann genug davon, mich selbst zu limitieren und meine Routine gefunden. Und wenn ich mal mit meinem täglichen „Dein Herz für Julia“ Post spät dran war, haben mich sogar Freunde angeschrieben, die schon auf den Link warteten. (Den muss man nämlich fortlaufend heiß auf einem Tablett servieren.) Manchmal muss man einfach etwas lauter ins Universum hineinrufen, damit etwas zurückkommt … Und wenn ich mir die April-Runde so angucke, sind die aktuellen Kandidaten da auch schon ganz gut dabei. 
 

Wem würdest du die Teilnahme am Wettbewerb empfehlen?
Grundsätzlich jedem ambitionierten Schreibmenschen. Wieso auch nicht? Es gibt nichts zu verlieren!
Es ist eine gute Möglichkeit, etwas über potentielle Leser, andere Autoren und nicht zuletzt über sich selbst zu lernen. Ich zum Beispiel habe viel über Marketing gelernt und welche Kanäle für mich gut funktionieren. Der Wettbewerb ist außerdem eine super Gelegenheit, um mit seinen Mitbewerbern ins Gespräch zu kommen. Das ist das Schöne – wenn Konkurrenz verbindet.
 

Wie geht es für dich und dein Buch weiter bis zum großen Finale?
Mein Buch wird langsam ungeduldig, ist es doch seit fast einem Jahr fertig und bereit für neue Leser:innen. Das Rascheln der Seiten wird immer lauter und daher bin ich gerade dabei mir eine Checkliste zu erstellen. Ich verschaffe mir also aktuell einen Überblick über das, was vor (m)einer Buchveröffentlichung noch alles erledigt werden will. Im Mai habe ich auch etwas mehr Zeit, um mich voll und ganz meinem Buch zu widmen. Darauf freue ich mich schon und ich denke, das wird uns beiden richtig guttun. Und dann ist es ja auch gar nicht mehr allzu lange bis zum Finale!

Wo finden wir dich?

Updates zum Buch gibt's auf @juliawritesabook

 

Laura Blankenburg: Love me Later

Was war dein größtes Learning aus der März-Runde und was würdest du ggf. anders machen, wenn du noch einmal von vorne anfangen würdest?

Ich war unglaublich überrascht wie viele Leute mich unterstützen, mit denen ich momentan aktiv gar nicht mehr so viel zu tun habe. Das war echt unglaublich schön zu sehen. Auch das Feedback, egal ob von Freunden, Familie oder von Fremden hat mir persönlich geholfen an mich und mein Buch zu glauben. Ich neige leider sehr dazu meine eigene Leistung im Schreiben runterzureden. Deswegen war es für mich alleine deswegen schon ein Gewinn beim Wettbewerb mitzumachen, egal wie es am Ende ausgeht. Sollte ich jetzt nochmal von vorne anfangen, würde ich gleich diese Hemmschwelle ablegen, Werbung für mich zu machen. Ich war noch etwas zaghaft und gerade Personen auf meiner Arbeitsstelle haben erst sehr spät von meiner Teilnahme am Wettbewerb erfahren, weil es mir unangenehm war, dies an die große Glocke zu hängen und um Unterstützung zu bitten. Also an alle die jetzt gerade dabei sind für ihr Buch Werbung zu machen: traut euch jeden Weg zu gehen und raus aus eurer Komfortzone. 

Wem würdest du die Teilnahme am Wettbewerb empfehlen?

Ich empfehle jedem die Teilnahme am Wettbewerb, der einfach mal abchecken will, wie so die eigene Buchidee ankommt. Der Wettbewerb ist wirklich die beste Chance sich einfach mal auszuprobieren und sich was zu trauen.

Wie geht es für dich und dein Buch weiter bis zum großen Finale?

Da ich momentan in den letzten Zügen meines Referendariats zur Grundschullehrerin bin und bald die Prüfungen anstehen, werde ich bis zum großen Finale leider nicht so viel Zeit haben mein Buch vollständig zu beenden. Ich werde aber weiterhin versuchen jede freie Minute zu nutzen, um das Manuskript fertigzustellen.

Wo finden wir Updates über dich?

Auf meinem Insta-Account: laura_blankenburg

 

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